Antennenmessplatz Brück

In Brück betrieb die Deutsche Telekom AG einen Antennenmessplatz. Herausragendste Bauten dieses Messplatzes sind die beiden 1963 errichteten 54 Meter hohen Holztürme, die ohne Verwendung von Metallteilen hergestellt wurden. Sie dienen zur Aufnahme von auszumessenden Antennen. Durch die metallfreie Konstruktion dieser Türme ist ein ungestörtes Ausmessen der Antennendiagramme möglich. Ein dritter, 1958 errichteter Holzturm, der die Bezeichnung „Messturm I“ trug, wurde 1979 bei einem Brand zerstört. Von 1965 bis 2000 existierte in Brück eine Kurzwellen-Versuchsantenne. Allerdings diente diese Antenne weniger dem Sendebetrieb, sondern eher dem Test der Witterungsbeständigkeit der Antennenmaterialien.

Quelle: Wikipedia

Anfang Dezember 2009 wurde bekannt, dass Turm II gesprengt werden sollte. Spontan bildete sich Widerstand. Die Sprengung konnte beinahe in letzter Minute verhindert werden. Durch glückliche Umstände fand sich ein Käufer, der Interesse an Turm II bekundete. Kurze Zeit später gründete sich ein Verein und im Februar 2011 wurden die beiden Türme symbolisch an den Verein übergeben.

Turm III (der Doppelturm) stand schon länger unter Denkmalschutz, Turm II ist es seit 2011 auch.